Reparaturkostenversicherung: Überblick, Leistungen und Eignung

Die Reparaturkostenversicherung — auch Garantieversicherung oder Werkstattkostenversicherung genannt — springt ein, wenn das Fahrzeug nach Ablauf der Herstellergarantie teuer in der Werkstatt landet. Für wen sie sinnvoll ist, was sie kostet und wo die Grenzen liegen.

Was ist die Reparaturkostenversicherung?

Die Reparaturkostenversicherung — oft auch als Garantieversicherung, Anschlussgarantie oder Werkstattkostenversicherung bezeichnet — ist ein optionales Versicherungsprodukt, das die Reparaturkosten an Ihrem Fahrzeug übernimmt, wenn technische Defekte auftreten. Sie ergänzt die normale Kfz-Versicherung um einen Schutz für unerwartete Werkstattkosten, die weder durch die Herstellergarantie noch durch die Kasko gedeckt sind.

Was ist typischerweise versichert?

Was ist nicht versichert?

Reparaturkostenversicherung vs. Vollkasko

Für wen lohnt sich die Reparaturkostenversicherung?

Die Reparaturkostenversicherung richtet sich vor allem an Halter von Gebrauchtwagen zwischen 3 und 10 Jahren. Das sind Fahrzeuge, bei denen die Herstellergarantie abgelaufen ist, der Restwert aber noch hoch genug ist, um eine Reparatur wirtschaftlich sinnvoll zu machen. Für sehr alte Fahrzeuge mit geringem Restwert ist die Reparaturkostenversicherung oft nicht wirtschaftlich — dann ist Selbstzahlen oder Fahrzeugwechsel sinnvoller.

Was kostet die Reparaturkostenversicherung?

Wo schließt man die Reparaturkostenversicherung ab?

Die Reparaturkostenversicherung wird nicht über die üblichen Kfz-Versicherungsportale angeboten. Anbieter sind spezialisierte Garantieversicherungsgesellschaften, Kfz-Händler beim Gebrauchtwagenverkauf, manche Werkstattketten sowie einige Kfz-Versicherungsunternehmen als Zusatzbaustein. Beim Kauf eines Gebrauchtwagens beim Händler wird häufig eine solche Garantieversicherung angeboten — Konditionen und Leistungen variieren erheblich.

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