SF-Übernahme-Rechner — wie viele Jahre können Sie übernehmen?
Die Übernahme einer fremden SF-Klasse spart Fahranfängern bares Geld. Aber: Sie können nie mehr Jahre übernehmen, als Sie selbst den Führerschein besitzen. Unser Rechner zeigt exakt, wie viel möglich ist.
So funktioniert die SF-Übernahme
Wer einen Führerschein hat, kann in vielen Fällen die Schadenfreiheitsklasse eines Familienmitglieds oder Ehepartners übernehmen. Die Rechnung ist einfach, aber wenig bekannt: Sie können maximal so viele schadenfreie Jahre erhalten, wie Sie selbst den Führerschein besitzen. Hat der Übergeber mehr Jahre, verfallen die übrigen.
Wer darf übernehmen?
Welche Daten der Rechner braucht
Was passiert mit dem Übergeber?
Bei der klassischen Übergabe — z. B. Mutter überträgt SF an Tochter — endet die Versicherung der Mutter. Ihre alte SF gilt nur, wenn sie innerhalb von sieben Jahren wieder ein Fahrzeug anmeldet (manchmal länger, je nach Versicherer). Bei der Zweitwagenregelung bleibt der Erstwagen versichert; die Tochter erhält über den Zweitwagen-Vertrag eine günstigere Einstufung als Anfänger (oft SF ½).
Wann sich die Übernahme besonders lohnt
Für Fahranfänger ist die SF-Übernahme der wirksamste Spareffekt überhaupt. Statt 250 % Beitragssatz (SF 0 Fahranfänger) zahlen Sie nach Übernahme z. B. 60 % (SF 6) — eine Ersparnis von 1.500 bis 3.000 Euro pro Jahr ist realistisch. Auch bei einem Umzug innerhalb der Familie oder einer Erbschaft eines Fahrzeugs lohnt sich die Übernahme.
Was wir nicht für Sie tun
Unser Rechner liefert die maximal mögliche Übernahme nach Branchenstandard. Versicherer können im Detail abweichen. Einige akzeptieren bis zu zwei Jahre über das Führerscheinalter hinaus, andere erkennen weniger an. Verlassen Sie sich nicht auf den Rechner allein — prüfen Sie die AKB des konkreten Versicherers.