Ausfuhrkennzeichen: Was kostet Kennzeichen und Versicherung?
Das Ausfuhrkennzeichen verursacht Kosten in drei Bereichen: Zulassungsgebühren bei der Behörde, Schilderkosten beim Graveur und die Versicherungsprämie. Wie hoch diese ausfallen, hängt vor allem vom Zielland und der Laufzeit ab.
Zulassungsgebühren beim Straßenverkehrsamt
Die Zulassungsgebühren für ein Ausfuhrkennzeichen fallen bei der zuständigen Zulassungsstelle an. Je nach Bundesland und Gemeinde liegen diese bei ca. 25–40 Euro. Dazu kommen Verwaltungsgebühren für die Ausstellung der Zulassungsbescheinigung Teil I (Fahrzeugschein). Insgesamt sollten Sie für den Behördengang ca. 30–50 Euro einplanen.
Schilderkosten
Die Kennzeichenschilder müssen bei einem zugelassenen Schilderpräger angefertigt werden — oft direkt vor der Zulassungsstelle. Für ein Ausfuhrkennzeichen werden zwei Schilder benötigt (vorne und hinten), die Kosten liegen meist bei 25–35 Euro. Bei einigen Behörden sind Schilderpräger direkt im Gebäude oder in unmittelbarer Nähe.
Versicherungskosten nach Zielland
Kostentreiber: Was macht die Versicherung teuer?
Wie lassen sich Kosten reduzieren?
Gesamtkosten-Beispielrechnung
Überführung nach Polen, 30 Tage Laufzeit: Zulassung 35 €, Schilder 30 €, Versicherung 180 € = Gesamtkosten 245 €. Überführung in die Ukraine, 60 Tage: Zulassung 35 €, Schilder 30 €, Versicherung 380 € = Gesamtkosten 445 €. Diese Werte sind Richtwerte — die tatsächlichen Kosten variieren je nach Versicherer und Fahrzeug.