SF-Klasse von Eltern oder Großeltern übernehmen: Alle Konstellationen im Überblick
Die Übertragung der SF-Klasse von Eltern oder Großeltern ist das wirkungsvollste Instrument für Fahranfänger, um teuren SF-0-Beiträgen zu entgehen. Welche Konstellationen möglich sind, wer wann wie viele Jahre übertragen darf und wie Familien die Übertragung optimal planen.
Welche Konstellationen sind möglich?
Das SF-System erlaubt Übertragungen innerhalb der Familie — in welchem Umfang, legt der Versicherer fest. Die häufigsten Konstellationen im Überblick:
Wer sollte übertragen — Eltern oder Großeltern?
Wenn sowohl Eltern als auch Großeltern als Übergeber in Frage kommen, sollte strategisch entschieden werden. Ausschlaggebend sind zwei Faktoren: Wer hat die höhere SF-Klasse, und wie viele Jahre kann der Empfänger maximal übernehmen?
Wie viele Jahre kann der Empfänger übernehmen?
Die maximale Übertragungsdauer richtet sich nach dem Datum des Führerscheinerwerbs des Empfängers. Je früher der Führerschein gemacht wurde, desto mehr Jahre sind übertragbar.
Schritt-für-Schritt: So läuft die Übertragung ab
Beitragsersparnis: Was die Übertragung in Euro wert ist
Die Ersparnis durch eine SF-Klassen-Übertragung ist je nach Ausgangssituation beträchtlich. Ein Fahranfänger in SF 0 zahlt bei einem typischen Kompaktwagen und städtischer Regionalklasse zwischen 1.200 und 2.500 Euro Haftpflichtbeitrag pro Jahr. Mit einer übertragenen SF 5 sinkt der Beitrag auf rund 500 bis 900 Euro. Über die ersten fünf Jahre summiert sich die Gesamtersparnis auf 2.000 bis 6.000 Euro.
Häufige Fehler und wie man sie vermeidet
Alternativen zur Übertragung
Wenn eine Übertragung nicht möglich ist — etwa weil der Versicherer die Konstellation ablehnt oder der Übergeber keine ausreichende SF-Klasse hat — gibt es Alternativen: